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Fest der Seligen M.Elisabeth Hesselblad

4. Juni, Fest der Seligen M. Elisabeth Hesselblad

DIE SELIGE MARIA ELISABETTA HESSELBLAD, JUNGFRAU 

Beatificazione Maria Elisabetta

Die Selige Maria Elisabeth Hesselblad wurde 1870 in Fåglavik (Schweden) geboren. Sie konvertierte vom lutherischen zum katholischen Glauben. Dem Vorbild der ebenfalls aus Schweden stammenden heiligen Birgitta folgend ließ sie sich in Rom im Haus der schwedischen Heiligen nieder und gründete nach der Approbation durch Papst Pius X. den Erlöserorden von der heiligen Birgitta. Sie starb 1957. Sie glänzte durch ihrer religiöse Tungend und ihren brennenden Wunsch durch das Gebet und die Arbeit zur Einheit der Kirche, insbesondere in den Ländern Nordeuropas beizutragen. Am 9. April im Heiligen Jahr 2000 wurde sie von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.

Predigt von Papst Johannes Paul II. bei der Seligsrechung von Mutter Elisabeht Hesselblad:

„»Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde ich alle zu mir ziehen« (Joh 12,32). Die Verheißung Jesu erfüllt sich auf wunderbare Weise auch im Leben von Maria Elisabeth Hesselblad. Ebenso wie die aus dem selben Land stammende hl. Birgitta erwarb auch sie durch das Gebet und die im Leben gemachten Erfahrungen ein tiefes Verständnis von der Weisheit des Kreuzes. Ihre erste Erfahrung mit der Armut, ihr Umgang mit den Kranken, die sie durch ihre Gelassenheit und ihr Vertrauen in die Liebe Gottes beeindruckten, und ihre Beharrlichkeit trotz zahlreicher Hindernisse bei der Gründung des Ordens des Hlst. Erlösers von der hl. Birgitta, lehrten sie, daß das Kreuz der Mittelpunkt des menschlichen Lebens und die äußerste Offenbarung der Liebe des himmlischen Vaters ist. Indem sie beständig das Wort Gottes meditierte, wurde Schwester Elisabeth in ihrer Entscheidung bestärkt, dafür zu arbeiten und zu beten, daß alle Christen eins seien (Joh 17,21).

Sie war davon überzeugt, daß die Christen, wenn sie auf die Stimme des gekreuzigten Herrn hören, in einer Herde unter einem Hirten zusammenkommen werden (vgl. Joh 10,16). Von Anfang an setzte sich der von ihr gegründete Orden durch Gebet und Zeugnis im Geiste des Evangeliums für die Sache der Einheit der Christen ein. Durch die Fürsprache der sel. Maria Elisabeth Hesselblad, dieser Wegbereiterin der Ökumene, möge Gott die Bemühungen der Kirche segnen und ertragreich machen, eine immer tiefergehendere Gemeinschaft zu errichten und eine immer wirksamere Zusammenarbeit zwischen allen Jüngern Christi zu fördern“.

(Quelle: www.vatican.va)