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Beata M. Maria Elisabetta Hesselblad

Maria Elisabetta

Die 1870 geborene und 1957 in Rom 1957 gestorbene Konvertitin war berufen, den antiken Birgittinenorden neu zu gründen. Sie setzte sich dafür ein, "zur vereinen, was getrennt war " und seit ihrer Kindheit inspirierte die Vorstellung von "dem einen Schafstall unter dem einen Hirten" ihre Suche nach der Wahrheit. Dieser ökumenische Eifer führte auch dazu, dass sie den neuen Orden nach Schweden zurückbringen konnte. Bekannt ist sie auch für die Fürsorge und das Engagement, mit dem sie sich während des Zweiten Weltkriegs für die römische Bevölkerung und insbesondere für verfolgte Christen einsetzte.

Der von der Seligen Mutter Elisabeth gewählte Weg war der Weg des Gebets und des Kreuzes; sie wusste gut, in welchem Umfeld sie sich bewegte und dass ihr ihre Position als Ordensfrau nicht erlaubte, entgegenkommend zu sein. Die “Casa di S. Brigida” an der römischen Piazza Farnese wurde bald zu einem wichtigen Bezugspunkt auch weil dort wichtige Ordensmänner, wie die Jesuitenpatres Brandi, Hagen und Karl Boyer zu Gast waren.

Die Heilige gehört zu den Konvertiten von großem geistigem Format (Edith Stein, Paul Claudel, Andrè Frossard, um nur einige zu nennen), die mit ihrer glorreichen Vergangenheit ein konsequentes Zeichen gesetzt haben, das jedoch manchmal aus historischen Gründen ausgelöscht oder geschwächt wurde (trovarsi spento o privo di slancio).

Mutter Hesselblad wurde als "Pilgerin der Einheit” " bezeichnet, weil sie die besondere Gabe besaß, die die Einheit als besondere Aufgabe der Schwestern der Neuzeit zu erkennen. Bei ihrem spirituellen und sozialen Handeln – hier soll an den Einsatz der Schwestern während des Zweiten Weltkriegs erinnert werden – hat die Selige Elisabeth ein Zeichen hinterlassen, das von ihren Schwestern angenommen und gefördert wurde, indem sie ihre Botschaft treu umsetzten, auch durch die ständige Erneuerung des Ordenslebens die vielen Berufungen junger Frauen, die auf den Ruf Jesu antworten.

 

AUF DEN SPUREN DER SELIGEN MARIA ELISABETH HESSELBLAD


1870- wurde sie in Fåglavik (Schweden) geboren

1888- wandert sie sich auf Arbeitssuche und um ihre Großfamilie zu unterstützen, nach Amerika aus.

 1900- beginnt der Weg der Konversion zum katholischen Glauben, der zur Taufe (1902) und zur Begegnung mit der „Casa di Santa Brigida“ in Rom führt.

 1904- wo sie von den Karmelitinnen aufgenommen wird und in dem Zimmer, in dem sie lebte und starb, die Gelübde ablegte

1906 und wo sie der schwedischen Heiligen begegnet

 1911- nach langem Pilgern nahm sie im Haus der hl. Birgitta in der römischen Via Monserrato drei junge englische Frauen auf mit denen sie die neuen Orden gründet,

 1919- werden die ersten Ordenshäuser in Schweden (1923), der Schweiz (1924), England und an der Piazza Farnese  in Roma (1931) und schließlich nach 350 Jahren

 1935- auch in Vadstena (Schweden) gegründet.

 1937- entsendet sie die ersten Schwestern nach lndien.

1939/1945   Mit ihrem ausgeprägten Missionsbewusstsein und ihrem eifrigen Engagement für die Einheit der Christen, zeichnete sie sich während des Krieges auch durch ihre Nächstenliebe aus,

 1955- wurde sie vielfach ausgezeichnet.

 1957- stirbt sie in Rom der “Casa di Santa Brigida”, und widmet ihre Leben der Einheit zwischen den Kirchen von Schweden und Rom.

9. April 2000 Seligsprechung durch Papst Johannes Paul II. auf dem Petersplatz in Rom

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